Zweiter Akt. Sechster Auftritt.
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Liegt Dordrecht, meines Hauses Erbe, da;
Gedrängt von Spaniens Tyrannenhceren,
Weiß Moritz kaum, mein Vetter von Oranien,
Wo er die eignen Kinder retten soll:
Und jetzt sinkt mir die letzte Stütze nieder,
Die meines Glückes Rebe aufrecht hielt.
Ich ward zum zweitenmale heut verwaist!
A r i n; von Homburg. lsckMgt einen Arm um Ihre» Leib)
O meine Freundin! wäre diese StundeDer Trauer nicht geweiht, so wollt' ich sagen:
Schlingt eure Zweige hier um diese Brust,
Um sie, die schon seit Jahren einsam blühend,
Nach eurer Glocken holdem Duft sich sehnt!
kl a t a I i e.
Mein lieber, guter Vetter!
Prinz von Homburg.
— Wollt ihr? wollt ihr?ll a t a > i c.
— Wenn ich in's innere Mark ihr wachsen darf?
tsic legt sich an seine Brust)Prinz von Homburg.
Wie? was war das?
ll a t a l i c.
Hinweg!
Urin; von Homburg, lhält sie)
In ihren Kern!
In ihres Herzens Kern, Natalie! <cr küßt sie; sie reißt sich Ws)
O Gott, war' er jetzt da, den wir beweinen,
Um diesen Bund zu schauen! könnten wirZn ihm aufstammeln: Vater, segne uns!
<cr bedeckt sein Gesicht mit seinen Händen; Natalie wendet sich wieder zurKurfürstin zurück)