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2 (1859) Der zerbrochene Krug; Das Käthchen von Heilbronn; Prinz Friedrich von Homburg; Die Herrmannsschlacht
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Das tätlichen von Heilbronn.

Sei meiner kaiserlichen Lenden Kind.

Solch eines abgeschmackt prophet'schcn GrußesSpott' ich, wie sich's versteht, und meinethalbMagst dn die Krone selbst auf's Haupt ihr setzen;

Von Schwaben einst, begreifst du, erbt sie nichts,

Und meinem Hof' auch bleibt sie fern zu Worms.

Hier aber steht ein tiefgebeugter Mann,

Dem dn, zufrieden mit der Tochter nicht,

Auch noch die Mutter willst zur Metze machen;

Denn er, sein Lebelang fand er sie treu,

Und rühmt des Kinds unsel'gcn Vater sich.

Darum, auf seine schweren Klagen, riefen wirVor unfern Thron dich her, die Schmach, womitDu ihre Gruft geschändet, darzuthun;

Auf, rüste dich, du Freund der Himmlischen:

Denn du bist da, mit einem Wort von Stahl,

Im Zweikampf ihren Ausspruch zu beweisen!

Der <Lras vom Strahl. laut dem Erröthcn des UmvillrnS)Mein kaiserlicher Herr! hier ist ein Arm,

Von Kräften strotzend, markig, stahlgeschient,

Geschickt im Kampf dein Teufel zu begegnen;

Treff ich auf jene graue Scheitel dort,

Flach schmcttr' ich sic, wie einen Schweizerkäse,

Der gährend auf dem Brett des Seimen liegt.

Erlass' in deiner Huld und Gnade mir,

Ein Mährchcn, aberwitzig, sinuverwirrt,

Dir darznthun, das sich das Volk aus zweiEreignissen, zusammen seltsam freilich,

Wie die zwei Hälften eines Ringes, paffend,

Mit müß'gei» Scharfsinn aueiiiaiidersetzte.

Begreif', ich bitte dich, in deiner Weisheit