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2 (1859) Der zerbrochene Krug; Das Käthchen von Heilbronn; Prinz Friedrich von Homburg; Die Herrmannsschlacht
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Das Aäthchen von Heilbronn.

Äh ritt graf. <über de» Fluß rufend!

Auf Wiedersehn, Herr Gras! wenn ihr schwimmen könnt, soschwimmt; auf der Steinburg, diesseits der Brücke, sind wir zufinden. (ab mit dem Troß!

Oer Graf vom Strahl.

Habt Dank, ihr Herren! wenn der Fluß trägt, so sprech' ichbei euch ein! lcr reitet hindurch!

Ein Knecht. <au§ dem Troß!

Halt! zum Henker nehmt euch in Acht!

Käth ch c n. kam Ufer zurückbleibend!

Herr Graf vom Strahl!

Ein anderer Knecht.

Schafft Balken und Bretter her!

Flainmderg.

Was! List du cm Jud'?

Alle.

Setzt hindurch! setzt hindurch! lste folgen ihm!

Der Graf vom Strahl.

Folgt! folgt! es ist ein Forellenbach, weder breit noch tief!So recht! so recht! laßt uns das Gesindel völlig in die Pfannehauen! lab mit dem Troß!'

Kiilhchc n.

Herr Graf vom Strahl! Herr Graf vom Strahl!

G 0 ttschalK. iwcndet mit dem Pferde »,»!

Je, was lärmst und schreist du? Was hast du hier im Ge-tümmel zu suchen? warum läufst du hinter uns drein?

Käth ch e n. (hält sich an einem Stamm!

Himmel!

Gottschalll. (»»dem er abstcigt!

Komm! schürz' und schwinge dich! ich will das Pferd an dieHand nehmen, und dich hindurch führen.