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Das Kathcheii von Heilbronn.
Gräfin.
Wann denkt ihr zn den Euren aufzubrechen?
Kunigund c.
Ich wünsche — weil die Tanten mich erwarten,
— Wenn's sein kann morgen — oder mindestensIn diesen Tagen — abgesührt zn werden.
Gräfin.
Bedenkt ihr auch, was dem entgegen steht?
Kunigunde.
Nichts mehr, erlauchte Frau, wenn ihr mir nurVergönnt, mich offen vor euch zn erklären.
lste küßt ihr die Hand; steht auf und holt die Papiere)Nehmt dies von meiner Hand, Herr Graf vom Strahl.
Der Graf vo> in Strahl. Geht auf>
Mein Fräulein! kann ich wissen, was es ist?
Kunigu »de.
Die Documente sind's, den Streit betreffendUm eure Herrschaft Staufen, die PapiereAuf die ich meinen Anspruch gründete.
Der Grafvom Strahl.
Mein Fräulein, ihr beschämt mich, in der That!
Wenn dieses Heft, wie ihr zu glauben scheint,
Ein Recht begründet: weichen will ich euch,
Und wenn es meine letzte Hütte gälte!
Kunigunde.
Nehmt, nehmt, Herr Graf vom Strahl! die Briefe sindZweideutig, seh' ich ein, der Wicdcrkanf,
Zn dem sie mich berechtigen, verjährt;
Doch wär' mein Recht so klar auch wie die Sonne,
Nicht gegen euch mehr kann ich'ö geltend machen.