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Daö Kathchcn vb'n Hcilbronn.
kann er dafür, wenn sich das Herz deines thörichten Mädchens ihmzuwcndet?
Hans.
Was ist in diesem ganzen Vorfall, das ihn anklagt?
Theobald.
Was ihn anklagt? O dn — Mensch, entsetzlicher, als Wortefassen und der Gedanke ermißt: stehst dn nicht rein da, als hättendie Cherubim sich entkleidet und ihren Glanz dir, funkelnd wie Mai-licht, um die Seele gelegt! — Mußt' ich vor dem Menschen nichterbeben, der die Natur in dem reinsten Herzen, das je geschaffenward, dergestalt umgekehrt hat, daß sie vor dem Vater, zn ihr ge-kommen, seiner Liebe Brust ihren Lippen zu reichen, kreideweißenAntlitzes entweicht, wie vor dem Wolfe, der sic zerreißen will? Nundenn, so walte, Hekate, Fürstin des Zaubers, moordnftige Königinder Nacht! Sproßt ihr dämonischen Kräfte, die die menschliche Satzungsonst anSznjäten bemüht war, blüht auf unter dem Athem der Hexenrmd schoßt zn Wäldern empor, daß die Wipfel sich zerschlagen unddie Pflanze des Himmels, die am Boden keimt, verwese; rinnt ihrSäste der Hölle, tröpfelnd ans Stämmen und Stielen gezogen, falltwie ein Katarakt iu's Land, daß der erstickende Pestqualm zu denWolken cmpordampft; fließt und ergießt euch durch alle Röhren desLebens, und schwemmt in allgemeiner Sündfluth Unschuld und Tu-gend hinweg!
Vras Gtto.
Hat er ihr Gift cingcflößt?
kUcnzcl.
Meinst du, baß er ihr verzauberte Tränke gereicht?
Hans.
Opiate, die des Menschen Herz, der sie genießt, mit geheimniß-voller Gewalt umstricken?