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2 (1859) Der zerbrochene Krug; Das Käthchen von Heilbronn; Prinz Friedrich von Homburg; Die Herrmannsschlacht
Entstehung
Seite
128
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Das Kathchen mm Hcilbronn.

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!>> Hans.

s^f Eigcnthnm, Hcimath und dcn Bräutigam, dem sie verlobt war?

Ulenzcl.

! Und begehrt auch deines Segens nicht einmal?

^ ' Theobald.

Verschwindet, ihr Herren verläßt mich und Alles, woran> Wicht, Gewohnheit und Natur sie knüpften küßt mir die Angen,

A'- die schlummernden, und verschwindet; ich wollte, sie hätte sic mir

' zugedrückt.

bVrnzel.

Beim Himmel! ein seltsamer Vorfall.

,i' Theobald.

Seit jenem Tage folgt sie ihm nun, gleich einer Metze, in blin-der Ergebung von Ort zu Ort; geführt vom Strahl seines An-

, gesicht«, fnnfdrähtig wie ein Tan um ihre Seele gelegt; auf nackten,

jedem Kiesel anSgcschtcn, Füßen, das kurze Röckchen, das ihre Hüstedeckt, im Winde flatternd, nichts als dcn Strohhut auf, sie gegender Sonne Stich oder den Grimm empörter Witterung zu schützen.Wohin sein Fnß im Lauf seiner Abenteuer sich wendet, durch dcnDampf der Klüfte, durch die Wüste, die der Mittag, versengt, durchdie Nacht verwachsener Wälder: wie ein Hund, der von seines Her-ren Schweiß gekostet, schreitet sic hinter ihm her; und die gewohntwar auf weichen Kissen zu ruhen, und das Knötlein spürte in desBetttuchs Faden, das ihre Hand unachtsam darin eingesponnen hatte:! die liegt jetzt, einer Magd gleich, in seinen Ställen, und sinkt, wenn

die Nacht kommt, ermüdet auf die Streu nieder, die seinen stolzenNossen nntergeworfcn wird.

GrafDkto.

'. Graf Wetter vom Strahl! ist dies gegründet?

^ D er Graf vom Strahl.

Wahr ist's, ihr Herren; sie geht auf der Spur, die hinter mir

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