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2 (1859) Der zerbrochene Krug; Das Käthchen von Heilbronn; Prinz Friedrich von Homburg; Die Herrmannsschlacht
Entstehung
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Erster Akt. Erster Austritt.

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an mein Geschäft. Drauf sag' ich: Wohlauf, Herr Ritter! nunmögt ihr den Pfalzgrafen treffen; die Schiene ist cingcrcnkt, dasHerz wird sic euch nicht mehr zersprengen. Der Graf steht auf;er schaut da« Mädchen, das ihm bis an die Brusthöhle ragt, domWirbel zur Sohle gedankenvoll an, und beugt sich, und küßt ihrdie Stirn und spricht: der Herr segne dich und behüte dich undschenke dir seinen Frieden, Amen! Und da wir an das Fenster Ir»teu, schmeißt sich das Mädchen, in dein Augenblick, da er den Streit-Hengst besteigt, dreißig Fuß hoch, mit aufgehobnen Händen, aus dasPflaster der Straße nieder: gleich einer Verlornen, die ihrer fünfSinne beraubt ist! und bricht sich beide Lenden, ihr heiligen Herren,beide zarten Lendcheu, dicht über des KnicruudS elfenbeinernem Bau;und ich alter bejammernswürdiger Narr, der mein versinkendes Le-ben auf sie stützen wollte, muß sie auf meinen Schultern wie zuGrabe tragen; indessen er dort, den Gott verdamme! zu Pferd,unter dem Volke, das herbeiströmt, herübcrrnft von hinten, wasvorgefallen sei! Hier liegt sie nun auf dem Todbett, in der Glutdes hitzigen Fiebers, sechs endlose Wochen, ohne sich zu regen. Kei-nen Laut bringt sie hervor; auch nicht der Wahnsinn, dieser Diet-rich aller Herzen, eröffnet das ihrige; kein Mensch vermag das Ge-heininiß, das in ihr waltet, ihr zu entlocken. Und Prüft, da sic sichein wenig erholt hat, den Schritt, und schnürt ihr Bündel, undtritt beim Strahl der Morgensonnc in die Thür: wohin? fragt siedie Magd; zum Grafen Wetter vom Strahl, antwortet sie und ver-schwindet.

1U enz cl.

ES ist nicht möglich!

Hans.

Verschwindet?

Ivenzcl.

Und läßt alles hinter sich zurück?