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1 (1859) Einleitung; Die Familie Schroffenstein; Penthesilea; Amphitryon
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Amphitryon.

Ilümene.

Wenn dn mir, Liebster, dieser Gott wärst — ja,

So wüßt' ich nicht, wo mir Amphitryon wäre,

So würd' ich folgen dir, wohin dn gehst,

Und wär's auch, wie Euridikc, zum Orkus.

Jupiter.

Wenn du nicht wüßtest, wo Amphitryon wäre —Doch wie, wenn sich Amphitryon jetzt zeigte?

Ilkmcnc.

Wenn sich Amphitryon mir — ach, du quälst mich.Wie kann sich auch Amphitryon mir zeigen,

Da ich Amphitryon in Armen halte?

Jupiter.

Und dennoch könnt'st du leicht im Wahn, es seiAmphitryon, den Gott in Armen halten,

Warum soll dein Gefühl dich überraschen?

Wenn ich, der Gott, dich hier umschlungen hielte,

Und jetzo dein Amphitryon sich zeigte,

Wie würd' dein Herz sich wohl erklären?

I l k in e n e.

Wenn dn, der Gott, mich hier umschlungen hieltestUnd jetzo sich Amphitryon mir zeigte,

Ja — daun so traurig würd' ich sein, und wünschen,Daß er der Gott mir wäre, und daß duAmphitryon mir bliebst, wie dn es bist.

Jupiter.

Mein süßes, angebetetes Geschöpf!

In dem so selig ich mich, selig preise!

So nrgemäß dem göttlichen Gedanken,

In Form und Maaß und Sait' und Klang,

Wie's meiner Hand Aeonen nicht entschlüpfte!