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1 (1859) Einleitung; Die Familie Schroffenstein; Penthesilea; Amphitryon
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Amphitrhvn.

Was könntest du, du Heilige, verbrechen?

Und war' ein Teufel gestern dir erschienen,

Und hält' er Schlamm der Siind', durchgciscrten,Aus Höllentiefcn über dich geworfen,

Den Glanz von meines Weibes Busen nichtMit einem Makel fleckt er! Welch ein Wahn!

Ilkincne.

Ich schändlich Hintergangene!

Jupiter.

Er war

Der Hintergangene, mein Abgott! ihnHat seine böse Kunst, nicht dich getauscht,

Nicht dein unfehlbares Gefühl! Wenn erIn seinem Arm dich wähnte, lagst du anAmphitryons geliebter Brust, wenn erVon Küssen träumte, drücktest du die LippeAns des Amphitryon geliebten Mund.

O einen Stachel trägt er, glaub' es mir,

Den aus dem liebeglüh'ndcn Busen ihmDie ganze Götterkunst nicht reißen kann.

Ilkmenc.

Daß ihn Zeus mir zu Füßen nicbcrstürzte!

O Gott! wir müssen uns auf ewig trennen.

Jupiter.

Mich fester hat der Kuß, den du ihm schenktest,Als alle Lieb' an dich, die je für michAus deinem Busen loderte, geknüpft.

Und könnt' ich aus der Tage flieh'ndem ReigenDen gestrigen, sieh, liebste Frau, so leichtWie eine Dohl' aus Lüften nicderstürzcn,