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1 (1859) Einleitung; Die Familie Schroffenstein; Penthesilea; Amphitryon
Entstehung
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Amphitryon.

Hast du mir diesen Stein, betracht' ihn wohl,

Mit eines fremden Namens Zug gegeben,

So küss' ich ihn vor Lust und wein' ans ihn;

Gabst du ihn nicht, und längnest du ihn mir,Verläugnest ihn, so sei der Tod mein LooS,

Und cw'ge Nacht begrabe meine Schmach.

Jupiter.

Mein schönes Weib! werd' ich den Stein ergreifenDa solch ein Werth vor mir im Staube liegt?

Erhebe dich. Was willst du? Fasse dich.

Ilkmene.

Mein zuversichtlich Wort hat dich beleidigt,

Ich fühlte damals schuldlos mich und stark.

Doch seit ich diesen fremden Zug erblickt,

Will ich dem innersten Gefühl mißtrauen:

Ich glaub's daß mir ein Anderer erschienen.Wenn es dein Mund mir noch versichern kann.

Jupiter.

Mein großes Weib! wie sehr beschämst du mich.

Welch' eine Lüg' ist deiner Lipp' entflohen?

Wie könnte dir ein Anderer erscheinen?

Wer nahet dir, o du, vor deren Seele

Nur stets des Ein und Ein'gen Züge stehn?

Du bist, du Heilige, vor jedem ZutrittMit diamant'nem Gürtel angethan.

Auch selbst der Glückliche, den du empfängst,

Entläßt dich schuldlos noch und rein, und Alles,

Was sich dir nahet, ist Amphitryon.

I l ü in c n e.

O mein Gemahl! kannst du mir gütig sagen,

Warst du's, warst du es nicht? O sprich! du warst's!