Zweiter Akt. Vierte Scene.
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Gehört das Bild mir, das der Spiegel strahlt?
Er wäre fremder mir, als ich! Nimm mirDas Aug', so hör' ich ihn; das Ohr, ich fühl' ihn;Mir da« Gefühl hinweg, ich athm' ihn noch;
Nimm Aug' und Ohr, Gefühl mir und Geruch,
Mir alle Sinn' und gönne mir das Herz:
So läff'st du mir die Glocke, die ich brauche,
Ans einer Welt noch find' ich ihn heraus.
Charis.
Gewiß! wie könnt' man auch nur zweifeln, Fürstin?Wie könnt' ein Weib in solchem Falle irren?
Man nimmt ein falsches Kleid, ein HauSgcrälh,
Doch einen Mann greift man im Finstern.
Zudem, ist er uns Allen nicht erschienen?
Empfing ihn freudig an der Pforte nichtDaS ganze Hofgesind', als er erschien?
Tag war es noch, hier müßten tausend AugenMit Mitternacht bedeckt gewesen sein.
7kl innen e.
Und gleichwohl dieser wunderliche Zug!
Warum fiel solch' ein fremdes Zeichen mir,
Das kein verletzter Sinn verwechseln kann,
Warum nicht auf den ersten Blick mir auf?
Wenn ich zwei solche Namen, liebste Charis,
Nicht unterscheiden kann, sprich, können sieZwei Führern, ist es möglich, eigen sei»,
Die leichter nicht zu unterscheiden wären?
Charis.
Ihr seid doch sicher, hoff' ich, beste Fürstin? —
7k linnene.
Wie meiner reinen Seele! meiner Unschuld!