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Amphitryo».
Sofias.
Nein, Charis, auf mein Wort. Ich will ein SchuftWenn ich nicht gestern schon hier augekommen.
Doch weiß ich nichts von allem, was gescheht!,
Die ganze Welt war mir ein Dudelsack.
Lharis.
Du wüßtest nicht mehr, wie du mich behandelt,
Da gestern Abend du in's Hau« getreten?
Sofias.
Der Henker hol' es! nicht viel mehr, als nichts;Erzähl's, ich bin ein gutes Haus, du weißt,
Ich werd' mich selbst verdammen, wenn ich fehlte.
Lharis.
Unwürdiger! es war schon Mitternacht,
Und langst das junge Fürstenpaar zur Ruhe,
Als du noch immer in AmphitryonsGemächern weiltest, deine Wohnung nochMit keinem Blick gesehn. Es muß zuletztDein Weib sich selber auf die Strümpfe machen,Dich aufzusuchen, und was find' ich jetzt?
Wo find' ich jetzt dich, Pflichtvergessener?
Hin auf ein Kissen find' ich dich gestreckt,
Als ob du, wie zu Haus', hier hingehvrtest.
Auf meine zartbekümmertc Beschwerde,
Hat dies dein Herr, Amphitryon, befohlen,
Du sollst die Reisestunde nicht verschlafen,
Er denke früh von Theben aufzubrechen,
Und was dergleichen faule Fische mehr —
Kein Wort, kein freundliches, von deinen Lippen.Und da ich jetzt mich niederbeuge, liebend,