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1 (1859) Einleitung; Die Familie Schroffenstein; Penthesilea; Amphitryon
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Anivhitryon.

Ein wenig Rücksicht wär', und Nächstenliebe,

So lieb mir als der Keil von Tugenden,

Mit welchem er des Feindes Reihen sprengt.

Sofias, sprach er, rüste dich mein Diener,

Du sollst in Theben meinen Sieg verkünden

Und meine zärtliche Gebieterin

Von meiner nahen Ankunft unterrichten.

Doch hätte das nicht Zeit gehabt bis morgen,

Will ich ein Pscrd sein, ein gesatteltes!

Doch sieh! da zeigt sich, denk' ich, unser Haus!

Triumph, du bist nunmehr am Ziel, Sofias,

Und allen Feinden soll vergeben sein.

Jetzt, Freund, mußt du an deinen Auftrag denken;

Man wird dich feierlich zur Fürstin führen,

Alkmcn', und den Bericht bist du ihr dann,

Vollständig und mit Rednerkunst gesetzt,

Des Treffens schuldig, das AmphitryonSiegreich sür's Vaterland geschlagen hat.

Doch wie zum Teufel mach' ich das, da ichDabei nicht war'? Verwünscht. Ich wollt', ich hätteZuweilen aus dem Zelt geguckt,

Als beide Heer' im Handgemenge waren.

Ei was! vom Hanen sprech' ich dreist und Schießen,

Und werde schlechter nicht bestehn als Andre,

Die auch den Pfeil noch pfeifen nicht gehört.

Doch wär' es gut, wenn du die Rolle übtest

Gut! gut bemerkt, Sofias! prüfe dich.

Hier soll der Audienzsaal sein, und diese

Leitern' Alkmenc, die mich auf dem Thron erwartet.

<er setzt die Laterne auf den Boden)Durchlauchtigste! mich schickt Amphitryon,