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1 (1859) Einleitung; Die Familie Schroffenstein; Penthesilea; Amphitryon
Entstehung
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Penthesilea.

Dies Erz, die« läutr' ich in der Glut des Jammers,

Hart mir zu Stahl; tränk' es mit Gift sodann,

Heißätzcndem, der Reue, durch und durch;

Trag' es der Hoffnung ew'gem Amboß zu,

Und schärf' und spitz' es mir zu einem Dolch;

Und diesem Dolch jetzt reich' ich meine Brust:

So! So! So! So! Und wieder! Nun ist's gut.

(Sie fällt und stirbt)

Sie stirbt!

Arothoe. (die Königin auffaffend)

Mcro c.

Sie folgt ihm, in der That!

H r o t h o c.

Wohl ihr!

Denn hier war ihres fernen: Bleibens nicht.

(Sie legt sie auf den Boden nieder)Die Gdcrpricslerin.

Ach! wie gebrechlich ist der Mensch, ihr Götter!

Wie stolz, die hier geknickt liegt, noch vor kurzemHoch auf des Lebens Gipfeln rauschte sie!

p r o t h o e.

Sie sank, weil sie zu stolz und kräftig blühte.

Die abgestorbne Eiche steht in: Sturm,

Doch die gesunde stürzt er schmetternd nieder,

Weil er in ihre Krone greifen kann.