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Die Familie Schroffcnstein.
VItoIIa r.
Nun denn, meinetwegen.
Uc torin.
So lebe wohl.
<z„m Kcekermeister) Und du thnst deine Pflicht.
tVetort» und der Kerkermeister ab; die Thür wird verschlossen)Gjtokar. ssicht ihnen nach)
Ich Hütte doch nicht bleiben sollen — GottWeiß, wann der Vater wicderkehrt. — Sie wolltenIhn freilich suchen. Ach, es treibt der Geist
Sie nicht, der Alles leistet.-Was znm Henker,
Es geht ja nicht, ich nmß hinaus, ich habeJa Agnes in's Gebirg' beschicken. — Vetorin!
Vetorin! tan dir Thür klopfend) Daß ein Donner, Tauber, dasGehör dir öffnete! Vetorin! — — SchloßVon einem Menschen, den kein Schlüssel schließt,
Als nur sein Herr! Dein dient er mit stockblindcrDienstfertigkeit, und wenn sein Dienst auch zehnmalIhm Schaden brächt', doch dient' er ihm. — Ich wollt'
Ihn doch gewinnen, wenn er nur erschiene,
Denn nichts besticht ihn, außer daß man ihm
Das sagt-zum Mindsten wollt' ich ihn doch eher
Gewinnen, als die tauben Wände! HimmelUnd Hölle! daß ich einem Schäfer gleich
Mein Leid den Felsen klagen muß!-So will
Ich mich, Geduld, an dir, du Weibertugend, üben.
— 'S ist eine schnöde Kunst, mit Anstand vielZu unterlassen — und ich merk' es schon,
Es wird mehr Schweiß mir kosten, als das Thun.
(Er will sich setzen)
Horch! horch! es kommt.