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1 (1859) Einleitung; Die Familie Schroffenstein; Penthesilea; Amphitryon
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Die Familie Schroffcnstein.

VItoIIa r.

Nun denn, meinetwegen.

Uc torin.

So lebe wohl.

<zm Kcekermeister) Und du thnst deine Pflicht.

tVetort» und der Kerkermeister ab; die Thür wird verschlossen)Gjtokar. ssicht ihnen nach)

Ich Hütte doch nicht bleiben sollen GottWeiß, wann der Vater wicderkehrt. Sie wolltenIhn freilich suchen. Ach, es treibt der Geist

Sie nicht, der Alles leistet.-Was znm Henker,

Es geht ja nicht, ich nmß hinaus, ich habeJa Agnes in's Gebirg' beschicken. Vetorin!

Vetorin! tan dir Thür klopfend) Daß ein Donner, Tauber, dasGehör dir öffnete! Vetorin! SchloßVon einem Menschen, den kein Schlüssel schließt,

Als nur sein Herr! Dein dient er mit stockblindcrDienstfertigkeit, und wenn sein Dienst auch zehnmalIhm Schaden brächt', doch dient' er ihm. Ich wollt'

Ihn doch gewinnen, wenn er nur erschiene,

Denn nichts besticht ihn, außer daß man ihm

Das sagt-zum Mindsten wollt' ich ihn doch eher

Gewinnen, als die tauben Wände! HimmelUnd Hölle! daß ich einem Schäfer gleich

Mein Leid den Felsen klagen muß!-So will

Ich mich, Geduld, an dir, du Weibertugend, üben.

'S ist eine schnöde Kunst, mit Anstand vielZu unterlassen und ich merk' es schon,

Es wird mehr Schweiß mir kosten, als das Thun.

(Er will sich setzen)

Horch! horch! es kommt.