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1 (1859) Einleitung; Die Familie Schroffenstein; Penthesilea; Amphitryon
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Die Familie Schroffenstein.

Am Waldstrom im Gcbirg', da schleifte unsDas Wasser ein ertrunken Kind an's Ufer.

Wir zogcn's drauf heraus, bemühten vielUns um das arme Wurm; vergeben«, esBlieb todt. Drauf schnitt die Mutter, die's versteht,Dem Kinde einen kleinen Finger ab;

Denn der thut nach dem Tod mehr Gutes noch,

Als eines Auferwachf'nen ganze HandIn seinem Leben. Warnm stehst du soTiefsinnig? Woran denkest du?

Ottokar.

An Gott.

Erzähle mehr noch. Du und deine Mutter

War niemand sonst dabei?

Sarnabc.

Gar niemand.

Ottokar.

Wie?

Sarnabc.

Als wir den Finger abgelöset, kamenZwei Männer her aus Warwand, welche sichDen von der Rechten lösen wollten. DerHilft aber nichts, wir machten uns davon,

Und weiter weiß ich nichts.

Ottokar.

Es ist genug,

Du hast gleich einer heil'gen OffenbarungDas Unbcgriffne mir erklärt. Das kannstDu nicht verstehn, doch sollst dn's bald. Noch eins:In Warwand ist ein Mädchen, dein ich auchSo gut wie dir. Die sprach' ich gern noch heut