Druckschrift 
1 (1859) Einleitung; Die Familie Schroffenstein; Penthesilea; Amphitryon
Entstehung
Seite
102
Einzelbild herunterladen
 

102

Die Familie Schroffcnstcm.

Rupert.

So wirst du wissen,

Wir Vettern sind seit kurzer Zeit ein wenigSchlimm über'» Fuß gespannt. Vielleicht hast duAuftrag' an mich, kommst im Geschäft des Friedens,Stellst selbst vielleicht die heilige PersonDes Herolds vor?

Jeronimus.

Des Herolds? Nein. Warum? Die Frag' ist seltsam. Als dein Gast komm' ich.

Rupert.

Mein Gast nnd hätt'st aus Warwand keinen Auftrag?I cronimus.

Zum mind'stcn keinen andern, dessen ichMich nicht als Freund des Hauses im GesprächGelegentlich entlcd'gen konnte.

Rupert.

Nun,

Wir brechen die Gelegenheit von: Zaune;

Sag' an.

Jeronimus.

Sylvester will dich sprechen.

Rupert.

Mich?

Mich sprechen?

I cronimus.

Freilich seltsam ist die Forderung,Ja unerhört fast dennoch gäb's ein Zeichen,Ein sichres fast, von seiner Unschuld, wär'

Es dieses.

Unschuld?

R u p cr t.