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1 (1859) Einleitung; Die Familie Schroffenstein; Penthesilea; Amphitryon
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Die Familie Schroffcnsiem.

Äoh ann.

Kränkt? Ja, das ist mir lieb, und ist's ein Jrrthum,Just darum will ich zähe fest ihn halten.

Ottokar.

Nicht viele Freude wird dir das gewähren,

Denn still verschmerzen wcrd' ich, was du thust.

Johann.

Da hast du recht: nichts wilrd' mich mehr verdrießenAls wenn dein Herz wie eine Kröte war',

Die ein verwundlos steinern Schild beschützt,

Denn weiter keine Lust bleibt mir ans Erden,

Als einer Bremse gleich dich zu verfolgen.

Ottokar.

Du bist weit besser als der Augenblick.

Ioha n n.

Du Thor! du Thor! Denkst du mich so zu fassen?Weil ich mich edel nicht erweise, nichtErweisen will, machst du mir weiß, ich sei's,

Damit die unverdiente Ehre inichBewegen soll, in ihrem Sinn zu handeln?

Vor deine Füße wers' ich deine Achtung.Ottokar.

Du willst mich reizen, doch du kannst es nicht;

Ich weiß, du selbst, du wirst mich morgen rächen.

Iohan n.

Nein, wahrlich nein, dafür will ich schon sorgen.Denn in die Brust schneid' ich mir eine Wunde,

Die reiz' ich stets mit Nadeln, halte stetsSie offen, daß es nur recht sinnlich bleibe.

Ottokar.

ES ist nicht möglich, ach cs ist nicht möglich!