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1 (1859) Einleitung; Die Familie Schroffenstein; Penthesilea; Amphitryon
Entstehung
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Dir Familie Schreffenstcin.

Auf diesen Tag! den, hätt' er was du sagstGesehn, ein mitternächtig Dunkel ewigWie den Charfreitag decken müßte.

Gertrudc.

Höre

Mich an.

Sylvester.

Dem Pöbel, diesem Staarmatz diesemHohlspiegel des Gerüchtes diesem KäferDie Kohle vorznwerfen, die er spielendAuf's Dach des Nachbars tragt

Vcrtrud e.

Ihm vorgeworfen?

O mein Gemahl, die Sache lag so klarVor aller Menschen Angen, daß ein Jeder,

Noch eh' man es verbergen konnte, schonVon selbst das Rechte griff.

Sylvester.

Was meinst du? Wenn

Vor achtzehn Jahren, als du schnell nach RossitzZu deiner Schwester eiltest, bei der erstenGeburt ihr beizustehn, die Schwester nun,

Als sie den neugebornen Knaben todtErblickte, dich beschuldigt hätte, du,

Du hättest du verstehst mich heimlich ihm,

Verstohlen, während du ihn herztest, küßtest,

Den Mund verstopft, das Hirn ihm eingedrückt

Gertrude.

O Gott, mein Gott, ich will ja nichts mehr sagen,

Will niemand mehr beschuld'gen, will's verschmerzen,

Wenn sie dies Einz'ge nur, dies letzte uns nur lassen.

(Sie umarmt Agne« mit Hrstigkrlt)