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1 (1859) Einleitung; Die Familie Schroffenstein; Penthesilea; Amphitryon
Entstehung
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Die Familie Schroffenstein.

Man spricht von Wölfen, welche Kinder säugten,

Von Löwen, die das Einzige der MutterVerschonten. Ich erwarte, daß ein BärAn Oheims Stelle tritt für Ottokar.

Und weil doch Alles sich gewandelt, MenschenMit Thieren die Natur gewechselt, wechs'leDenn auch das Weib die ihrige, verdrängeDas Kleinod Liebe, das nicht üblich ist,

Aus ihrem Herzen, um die Folie,

Den Haß, hineinzusetzen. Wir

Indessen thun's in unsrer Art. Ich biete

Euch meine Lehensmänner auf, mir schnell

Von Mann und Weib und Kind, und was nur irgend

Sein Leben lieb hat, eine Schaar zu bilden.

Denn nicht ein ehrlich offner Krieg, ich denke,

Nur eine Jagd wird's werden, wie nach Schlangen.Wir wollen bloß das Felsenloch verkeilen,

Mit Dampfe sie in ihrem Nest ersticken,

Die Leichen liegen lassen, daß von fernherGestank die Gattung schreckt, und keine wiederIn einem Erdenalter dort ein Ei legt.

Enstache.

O Rupert, mäß'ge dich! Es hat der frechBeleidigte den Nachtheil, daß die ThatIhm die Besinnung selbst der Rache raubt,

Und daß in seiner eignen Brust ein FreundDes Feindes aufsteht wider ihn, die Wuth.

Wenn dir ein Garn Sylvester stellt, du läufstIn deiner Wunde blindem SchmerzgefühlHinein. Könnt'st du nicht prüfen mindestensVorher, aufschieben noch die Fehde? Ich