schen Philosophie wirkte Wunder unter-den Römern. Dieser Schule verdanktRom iene großen Helden und Statsmän-ner, iene weisesten Gesezzgeber, und ienevom Geiste des Patriotism ganz durch-drungenen Bürger, welche die Bewunde-rung der spätesten Nachwelt, und man-chen Nachahmern zur Verzweiflung seinwerden. — Sezze man dem schönen Bil-de von Veredlung des Menschengeschlech-tes durch die Philosophie, das häßliche je-ner Zeiten entgegen, in welchen die Kro-ne der Wissenschaften in Staub getreten;oder ein Spiel des zu elenden Grübeleienherabgesunkencn Verstandes war. Angroßen Männern fette es in keinem Zeit-alter. Selbst in den finstersten Zeiten desMittelalters gab es einzelne Männer, de-nen es weder an Gcschiklichkeit, noch anMute gebrach, dem Strome der Barba-ric entgegen zu arbeiten; aber was den Wir-kungskreis derselben so sehr einschränkte, warMangel an Warhcitssinn ihrer Zeitgenossen,Unfäigkeit derselben zur'Aufname beßrc'r Le-ren. Die Philosc»phie lag, der menschlicheVerstand ward nicht gebildet; die Menschenfolgten den Irrwischen der Einbildungs-kraft z da hatten nun alle Arten religiöser
und