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1 (1850)
Entstehung
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282
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-SS 282 re—

.$ocbäcit£gcbrä»d)c im SI)agcfiatt.

Stad; attl)erfbmmlid;er «Sitte beö Saitbeö fotf ber ©niu*tigam »or ber ^oc^jcit feine Sluöcrforcne uid;t fef)en. ©onbiefer alten Siegel finben jebod; im 2 )agl)eftan unter l)nnbevt©eifpiclen neun unb neunjig Slußnaljiucn ftatt.

3war mürbe lein SJtufclmann ben greoel begehen, un=erlaubt bie mot)lyerwa[)rtcn unb (jeilig gehaltenen @emäd;erber grauen ju betreten, aber bie grauen finb and; nid;t immerfo eingeferfert unb bcmad;t, wie man irrt[)ümlirf) glaubt. ©eifd;önem ©Setter fpicicn unb tanjen bie 59 ?äbcf)cn gemöl)nlid;©tunben lang, wie am Tage fo Slbenbö beim 9 Jtonbcnfd;ein,jitin Schalle ber Tamburine auf ben Sägern ber Raufer.2)a fd;leid;cit beim bie jungen ©ewerber licbäugclnb um[)cr,um ooit irgeub einer Schönen einen freunblid;en 2Binf obereinen gunftocrljeijjenbcn ©lief ju crfpäfjen.

3 war finb bie ©eftdftcr ber Tatarinnen immer mit Tüd;cutocrljültt, bod; miffen bie t)übfd;en il)re Tücher ftctö fo jubinben ober nad; Umftänbcn fo ju oerfd;iebcn, bajj ein auf#merffanter ©eobactytcr imm ©eftcfit genug fel)cn fann, um baöItcbrige ju crratljen. 3itbem gelten bie SJtäbdjcn biö jutnjWölften 3at)re unberfcblciett, unb fo läßt ftd; beim leidet vonber Änofpe ein jictnlid) richtiger ©d;htß auf bie entfaltete©lume inanen. 3ft erft einmal ein gegenfeitigeö Sßotjlgefallcnfic^tbar, fo wirb mittelft ber l)icr burcf) bie Stotljwenbigfcit inEjoEjem ©rabe auögebilbeten ©lumen# unb 3 e i^ cn [P rac fl enleidet ein nat)ereS ©erftänbnifi tjerbcigcfütjrt. ©Sill ber 23 e#Werber nun l)ciratl)en, fo fdjmft er atö ©ermittlet einen adjit*baren greuitb ober ©erwanbten 511111 ©ater ber ©raut, jurSDtutter berfelben aber einige alte ©tattonen feiner ©crmaitbt*