Druckschrift 
1 (1850)
Entstehung
Seite
226
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—m 226 §5 -

fonberbare ©refdjfteget auf beut im Greife aubgcftreuten @c#tvcibe t)etumgefat)rcn.

©ie früher fet)t bcbeutenbe 3M)su(f;t ift feit bem festenStiege ebenfattb aufjevovbenttic^ gefttnfen. ©ie fjteftgeit SSüffct,©cfafe unb befonberb bie sat)(reir(;en ©fei ftnb l>on ungewollt#liefet ®röfe. ©ie ©cfafe, bereu SBofle fet)t bicft unb (aitgift, werben jüfrticf jweiutal gefcforcn, ju Slitfauge beb grüf)^jaftb unb 31 t ©tbe beb Jpetbfteb. ©te Pferbe beb Saitbebftnb fraftig, beltenbe unb aubbauetnb, aber burcfgefenbb Hein.

©et ©artenbau ift aufer bem ©t)ate » 01 t Gttjertwiö nurin beit ©anbffafb Sttjcfwer unb Slfpiitfa »oit einiger 93ebeu#tung. ©ie grücfte, Wetcfe t)ier befonberb in großer 9)tengegewonnen werben, ftnb: Steffel, hinten, »etfefiebene Strten non.ftitfefen, Pftaumen unb SMffe. ©et SD?auIbcerbaum, wetefertjier »ortrefflicf gebetfü, wirb iticft beb ©eibenbaueb, fonberitlebiglicf feiner $rud)t wegen gezogen.

Sn ben ©arten fowotjf, wie in beit Sßaibent, welcfe bie23erge » 01 t Sttjdfwer unb Stffinfa überHeiben, fiitbet man imHeberftuf: bie SSerbtSbccre (berberis dumetorum), Jfafet#nüffe, ©taefeibeeren, Himbeeren, ©rbbeerett, Preiselbeeren,fiagebutten u. f. f.

©et Sßeinbait ift butefgefeubb itocf; außerotbenttief »er#naeftäffigt, obgleid) in ben tiefer gelegenen Spätem, bei beffe#rer Kultur, bie 9?ebe fet)r wot)I geheißen würbe, ©er wenigeSBcin, welcher ßtet gewonnen wirb, ift in gbfge ber fefteeftenSubcrcitung faft ungenießbar.

Sef) feftieße biefeS fafitet mit ber SSemerHutg, baf,Wenn icf; ntidß tjier ntel)r in (Sinjctnf) eiten eingelaffen tjabe,alb bei ber ©cfitbetung ber übrigen Sauber, biefeö tjauft#fäcflicf; bebßatb gefefaß, weit bab pafeßatief Slcßatücß »er#ßfittnißmüßig weniger befamtt ttnb befueßt ift.