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2 (1853)
Entstehung
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301
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©djiodnfe unb Solfd&itdjev.

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»orgegebener ober wirtlicher ^fjor^eit. SDiatt erinnert ftd), lote »or bcm9luöbtud)e ber Sanernaufftdttbe bie Sanbtente ihren SBit) mit i!jrer Slrntutnährten. 3m 9lmt Sd)orttborf Ratten fte ftd) einen Staat gcbilbct, einencfjauptmanit gefegt, unterhielten ftd) sott ben ©üterit, bie fte auf bcmiumgerberg unb in Strgenbhetnt befaßen, unb nannten ftd) beit armenÄonrab (ö?cin=91ath). Stuf anbre ©enteinben häufte bann ber Solfdmifcbie albernften iJhorI)eiten» Salb fingt ein Solfdlieb »on bem «ffricgdjugber Sillgrattner unb Äaltenfteiner Säuern, auf bcm fte einen tobten9iabctt erlegen, halb erjcildt ber Sd)Wanf bie @efd)id)te »on ben neunober ftebcit Schwaben; »on ben Sattem »on Siuttbingeu, » 01 t ®attd=(ofett u. 9t. mürben Silbern!)eiten erjciljlt, bie junt Shetl itt bad Sälen*bttd) eingegangen ftnb.

3Btr felfen, mag Ejier im mitflid)eit Sebert unb rljapfobtfd) umge»tragen im Solle erfdfetnt, bad bitbete fid) allmählich and ju ben burfedfeit©pett in uttferett Solfdbüd)ent, sunt ©ulenfpieget, junt Salenbud), juiitSinfenritter, put Sauft, pnt ©and* unb ©felfönig. S3tr werben biefeSBerte allmdl)lid) an und »orübergehcn fefjen; bie rl)apfobtfd)cn Slttfängeaber, aitd betten fte entftanbcn, fittb tu jerftreuten ©injelfieiteu mitgetEjeiltin einer ganjett 9tei£)e »on Sd) wättlefammlungeit bcd 16. 3ahrf)ö./bie für ben gattjeit 9tnftrtd) unb 3ufd)ttitt ber Solfdbtlbung jener 3etteitaujjerorbentlid) d)araftcriftifd) ftnb. 3» ihnen, wo bie Serbfjett ber9tofenblut unb Sol; in fßrofa auftritt, fptcgelt ftd) ber Solfdhumor btefedladjluftigen 3ol)t'l)unbcrtd am grellfteit ab. ©egen bie in jenen 3eitettgebrudten@eften, gegen bieSd)Wanle bie in einer Srcdbener .§anbfd)rift»on Sicolattd im ©rttube 1490 gcfdfriebett ftnb, gegen bie lehrhaftenSabeln, Seifpiele unb öpiftorieu bie Sraut fammclte, gegen fo »ieledanbere biefer 9lrt flehen biefe Scifptele in einem eben fo d)araftcrtftifd)en©egenfaije, wie gegen bie 9lnefbotenfammluitgen bcd 17. 3<th l 'h^/ biebttrd) ßittfgteff »ertreten ftnb. 3h r Studgangdpunft unb Sorbtlb fittb bieIateinifd)en S^cetien »ott dpetittid) Sebel (beutfd): bie @cfd)WcndSebelit. 0 . D. 1558), bie 1506 u. ff. pr Sabefurswetl pfanunen»geftellt würben. Ser Serfaffer, gefrönter 5}3oet unb Soctor in Tübingen,War ein Sauentfohn »on fröhlicher ©cmüthdart unb wohltätig über-fein Serntögen, baher pnt Solfdfrettnb unb pm»erftünbigen Seobad)terber Solfdnatur geboren. Seine Sd)Wänfe brel)en ftd) faft nur im Greifeber untern Ätaffen, unter Sattem, Saflenprebigent, fahrenben Schülern,Sanböfitedjten unb Settlern hemm; fte fittb überall ber täglichen ©t*fahrttttg entnommen., felbft erlebt ober, wie bet ben fpäteren SammlernSchumann unb Hirdjhof, »on lebenbett, genannten 3ettcjen erjählt; fte