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2 (1853)
Entstehung
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232
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232 SSerfatt bcv riiterf. ®id)tuitg u. Ueßevgattg 511 t SSoffSpoefic.

fcfyeittt aßet bantalö gattj neu entftanben 51 t feilt 320 ). «Sottff ftttben wirbie «Sänget beö 15. 3af)i'l)0. auf Steifen, wie bautafö, flagenb übet bie.fpöfe, bie tijnett feinen Sfufentfyalt unb feine 9M)tuitg mel)t gewagten,Wie batuafö. (Sin SBetteifcr war ba, bieg jeigen 33ef)cim0 SIcufieriutgeit,allein war fdjott itidjf mein* bet tietbtfdje unb fjcftige beö 13. unb14. 3af)tf)0., ed war otcfiiteßr eine 9tad)af)mnng bet SSeften, wcld)e bie3eit mit SSorjug nannte, unb bieg friebftdje Serftänbnijj, biefcr ge»mäfigte SBetteifer führte fowof)l ju bet frtcb fettigen ©efetligfeit in benfpäteren eigent(id)en SDtetftetfdjuIen, als and) ju il)ten georbneten 2Bett=gefangen übet. 2)ie wirffidjen Seitjonen malten im 14. 3af)tf). ge»wiffetmaficn bie Seele bet Sprud)bid)tung aus. Sie würben » 01 t freut»ben SOteifiern gehalten unb ntd)t eine Sd)u(e ober ©efeüfdjaft feilte biegreife aug, fonbcrn bet Sinsfotberer feibft 321 ). Db btcfer nun bet an»fomnieitbe ©aft war, ober einet bet etnfjcintifdfeit Sänget, bet bentgrembenntit einem Siebleineinfdjenfte" unb cjjrenbeitäßtllfomm bot, galtgleid); bet Q3teiS befianb fd)on früfjet in einem fünftltdfen ^tanje 32 *).

320) Sin Ultiefj fflteji (Uljlcmbä a3oIf3lieber 1. 426.) ei'tontmt fie 1449, in einemgegen ben toettüdjeit Uebermutf) bev gciflltd)en Stänbe geteerten ©ebtcßte; in einemgtetcßjeitigen toie gegen bad SBieilifcße gerichteten ®ebid)te (» 01 t 1450) miber ben lieber»ntutl) ber «Stäbte beißt cd (ebb. p. 430.)

Augspurg hat ain weisen rat,das prüft man an ir kecken tatmit singen, dichten nnd klaffen;sie hand gemachet ain singschul,und setzen oben auf den stul,wer übel redt von pfaffen.

321) Cod. Pal. 680. f. 5.

Froelich will ichs heben an mit meim gesang auff dieser pan;in meiner hant für ich ein van, daran vint man getziret stanein krantz von rosen wol getan, wer mir den abgewinnen kan,mit schallen und mit singen,

ich hab ein krentzlein ausgehenkt, wie schön es an der Stangenschwenkt,

wer sich nach seiner plumen lenkt, der wirt an kunsten unbekrenkt,und ob er die rechten mas vordenkt, dem wird das krentzlein hie ge-schenkt,

ich wil ims selber pringen.

322) Ibid. fol. 42.

singt er sein gsank, nit zkurtz nit zlank,

gibt im recht wort und wise, er mus der kunst ein krentzel bahn,

von edel rosen sibn, die pletter sind von goldhuchstabn

gar meisterlich geschribn.