Druckschrift 
2 (1853)
Entstehung
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158
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158 aSetfaH bev rittert. 3)id)tuiig u. Itebevgang jttv äiolt&poefie.

befd)retbttng ein fo beliebter poctifcher 3ierrat, wie foitft feie Stein* unbißflanjenbefdfreibuitgen; faft itt alten @hrcnrebcn bed Sudjenwirt er»fdjeint fte am Sdjfuffe 207 ).?lel;n(td)c fficrbtitbnitgeit bed Sid)tcrd nnbfperolbd in (Sitter Eßerfott waren aud) fpdter^in itid)t feiten 4 , fo crfdjeintber ßeitgenoffe fßüteridfd »on 9feid)ctäh<rafcn, 3ol)ann »ott ffollaitb, berald fperolb bte Sauniere in fReimen fd)itberte; nnb nod) in bent »origen3ahrl)unbette foll ber Jpofpoct in Sredbett ein fperolbdfleib getragenhaben 208 )." ©eit bent 15. 3<ih r h* wirb and) biefer Stoff mein jurfßrofa Ijerabgejogen, ging in Surtticr* nttb 3Bappettbüd)er über nnbwarb jur l)eratbifd)en Sßtffenfdjaft; fo lange er aber in ber fßoefieheitnifd) war, ftefjt and) @r in engfter SSerbittbung mit ber SRaterei nnbber bilbenbenÄnnft, ber ftd) jefst bicSidjtuitg »oit allen Setten jn ndfjetnfud)t, fo wie man umgefeljrt benSBerbanb mit bet 9JJuftf mehr aufgab.Sicfer fein Stanb nun gab betn Sudjenwirt ©elegcnfeit,mit bentSlbel nttb burd) ifjn mit ben größeren (Sretgntffeit ber 3eit in »ertranterSBefaitntfdjaft fteljen ju foniteit." (Er »crf)e^lt ftd) bie SSerborbcnljeit unb®efunfettl)cit ber ritterlichen SBclt nicht, fagtett wir fdjou oben: feinSBrief über ber üffiett Sauf (p. 68.) jeigt bied beutlid) genug unb mad)tunter allen Stücfcn bed Sid)terd feinem Salente uitb feinem Jperjen mitbie meifte (Sf)re. Sin (Ehren ab, an Sd)attben auf, fagt er, ift mm badüöerbett ber SBclt. Sie (Elfre »etberben, 3 l 'd)t unb Schaut fittbIrattf, Untreu f)at großen Slnf)aiig, ber 3Bal)rl)eit ift bte 3mtge, bergreigebigfeit ftnb bie Stritte lahm, ber Sreue ift ber gttfj, ber 9febc bad«g>er§ »erlebt, bie ®ered)tigfeit ift bie Stiege Jjerabgefallett. Sin benfjföfen mujj bie mannhafte Sfitterfdjaft an ber fßforte flehen, Sd)ntcid)lerunb ^eberlefer werben aufgenontnten nnb belohnt. Ser greuttb führtgegen ben greuttb l)»h e SEBorte, bid bte Stunbc ber fßrüfung fomiitt.9fttter geben ftd) ttutt mit Simonie unb Sffiudjer ab unb greifen ben 3u=ben in if)r9fed)t: bad abelt nid)t bed Schwerted Segen. Ser 9ftttcrfoll auf gelb ttttb auf 9?eifett SBittwcn unb SBatfen fd) traten, feinem§errn bietten, @ott lieben unb guten grauen wohlfprcdjen. So flagter auch an anbern Stetten über bie 9tanbfud)t ber 9fitter auf ber (Einen

207) Sdtjet rühmt benn aud) ^ttgo «on SMontfort Cod. Pal. N. 329. f. 3. sotttf;m, bajj ju aBatWntftbdbereten ber @ud)enitnrt geljörc,

der dick mit red als nähe schirt, man möckt es griffen mit der hand,er ist in manigem land erkand, das sag ich üch mit ainem wort,er ist der best den ich ie gehört von gott und von den wäppen.

208) Sßrimiffer p. XIV.