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2 (1853)
Entstehung
Seite
153
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91uSgaitg bet böjäfdjen Jltmfi. -§ijlovifrf)c3 SBoffSfteto» 153

füdjtiger SBoljlbienem unb Sd)tneid)elei gegen bie (Sbleit, unb, jwat einSäte, befdjäftigt mit bem Sefen ber Sdn'tft mtb mit Dtdjtung nnb Se^te»oit aufrichtiger SBahrßeit. DO wollt bet gute, frieblid)e SOfann, beffettfanfte Slrt ftd) fo fcf)t in feiner teibenfdjafttofen, nur manchmal »ou be=haglidjer Ironie gefdr6teit 2>td)tung auöfpridjt, je einen größeren Äum»mer gehabt hat, atd ba il)it nad) einem Setnbrud) feine Pflegerin auf»erfpvodjcne @fje anflagte unb ber SSetbtuß über btefen SJtafel, ben manfeiner unbeflecften Äeufdifcit anfjaugeit wollte, ifmt auf mehrere SBodjettbas 3Md)ten ganj »crleibcte, bem er fonft tcigtid) objulicgen pflegte?ÜJJan begreift, baß ein SDlantt biefer Dtaturart, ber fo fe^r an bie frieb=liehen unb gemütlichen öfterreid)ifd)en «§etjöge btefeS 3al;rf>nnbert6erinnert, ben Sauf ber Sßelt wohl mit gcfunbem Sinn aus ber gerne be=obad)ten, uid)t aitS ber 9?dt;e tebenbig aufgreifen uttb bid)terifd) bat*ftelten, baß er bie ®ebred)eit ber 3dt fenneit, aber bie SSeberber nid)tfjart angefjen fantt. Stuf ^of= unb Diitterleben hat er jebe Hoffnungaufgegeben; bie3<üten, Wo ber-fpof eine Sdjute ber 3uct)t Wat/ ftnbihm baliin 200 ). 2)aS üppige Soben ber §offd)ran;en fanu ißm nichtbie Sitte ber alten guten Witter, baö furnieren unb Stechen , baSSuchenwirt ber etugeriffenen ©efahrloftgfett unb Spielerei wegen »er*adjtet (wahrenb Dietmar »on 3wetcr 100 Satire »orßer bie SKorbfudjthabet bcflagte), fantt it)m nid)t bie Sapferfeit ber tßarjbale erfeßen, unbein Smruierer, wenn er ihm and) »or Sängern, Spielern unb Saufetitben SSorsrtg giebt, fdjeiitt ißm bod) itid)t eben fehr Piet »or einem 3Birtl)ö=hauSlieger »orauSjuhabett. Dtidjt allein wtberftcht timt bet griebenS*öerfehr ber Diitter, fonbertt aitd) ihre Dtachalimem ber alten gelben, biebamatS in ben preußifdjen Äreujjügen eben in jenen ©egenbeu befonbereNahrung fattb. Die 9littcrfd)«ft, fagt er, ift jutn Sdjuße ber SBaifeit,

im liebet in dem bertzen got für alle weltleich ere;sein rät, sein weise lere ist in der weide garteugesset mit Worten zarten der weit ze tröste, got ze lob.

Mit gueten siten swebt er ob allen, die geübtes pflegen,spil, lueder liez er underwegen; swern, schelten, peese wortwart nie kainz von im gehört.

200) 3n (Sdjotffpd Sludjiigen auä Setrfjnerö SBetfeu in ben äBicitet Sabr&udjevn1818. 1. 93b. im Stnjeigeblatt @. 34.

Wer guot gepär und tugent an sich nemen wil,

der sol gein hof niht vrägen vil; daz was e ein sch u ol der tugent,daz man kindel in der jugent da hin liez in solchem muot,daz siu zuhlig wurden und guot: daz ist laider nu da hin.