Sßolfrctut’g Sdjute. ©füfdjcl.
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beiter. @d fdjiett für bte 2)id)tttng itnb bie 2)id)ter jcber Stet feit betättitte bed 13. 3afjrf)d. gar feilte beffete (Smpfetjluitg ju fein, als wennfte in SBotfram’d SBeife rebeten ober gerabejit unter SBotfrant’d tarnenanfträten. iDte 6atrifdjen2)idjter, wiefjjabamar »onSaber, gingen ganjauf feiner ©pur einher; ©ebtd)te aud bem beutfd)en ©agettfreife, wieDtntt, «§itg= uttb Sßotf=3)ictrid), bie $war burdjaitd nid)td oott bem(Stile bed beutfd)en ©pod abtegten, nahmen bod) SBolfrant’d 9iamettan 30 ). SBerte, bie and) nid)t biefe Säufdjung bejwccften uttb nid)t eilt»mal ber Sefjanbtung nad) bie SSermuttjuug etWedett fonitten, würben»on Slnberen für @fd)enbad)tfd)e attgefefjen, atd ob fein Seift über berganzen rittertidjen ißoefte fdfweben ntitfte. ÜRodj anbere ®id)tuugen enb=Itd) nahmen feinen kanten itnb feine SEBeife jugteid) an ttnb fudjten ftd)auf bad engfte uttb innigfte, fogar mit beut Stoffe, in feine SEBerfe juoerweben.
Dbenatt ftefit in btefer <£>inftd)t ber Situret oott 9ltbred)t 31 ), berSDiittefyunft alter rittertidjen ttnb geteerten Sichtung ber ©pätjett bed13. 3aljrtjd., ber um 1270 bie fegte ©eftatt erhielt, itt ber wir if)ntefeit 32 ). Siefed ®ebid)t, feft angelernt an SBolfram uttb bett EparjtOaluttb gteid)fam unlösbar batnit oetflodjten, erwarb ftd) fowofjt burd) btebttttfle uttb Wie abftdjtlidj ratfyfelljaft gemadjt 2trt ber ©ntfteljung, alsattd) burd) bie SBerfledjtung ttnb ftete SSejietymtg ber Stbentcuer bed einen@ebid)ted mit bem bed attbern, burd) 3at)rt)unberte bad 3lnfefyn, als obed aud SBolfram’d gebet Ijerjkmmtc, geitof mit bem 2)id)ter beit l)öd)=fiett Slufmt, überftratdte feine achten SBerfe, warb bis ind 17. 3at;rf).
30) @o aud) ein fleineg ®ebid)t „beg Bon 9Btttem6erf tmcl)", bag (Sübingen1843. 4.) §. St, JWiet in mehreren 33artanten IjerauggegeBen bat.
31) Stugg, Bott •Baljn. 1842. SBir Bettoetfen auf Sadjtnattn’g SSortebe ju 3Botf=tarn, nad) bet btefeg äöerf toentgjleng burd) bie §äube bteier ^Bearbeiter gegangen i(t,toormiter ein Sttbredjt fid) nennt. D6 bieg Sttbvedjt Bon Scharfenberg ift, auf ben ftd)gürtetet in feinem ®ebid)ie Born ©rat ttnb bet £afetrunbe (1478) Beruft? S. Bott bet•föagett’g SWittnefänger 4, 210.
32) San 3Jtatte in bem 2ten feineg äßolfram Bott ©fdjenbad) fud)t bemSüturet eine anbete BeitBejtimniung ju geben. @t f)ält ftd) an bag Bon SBeijfetee ge=rettete gragmeitt unb nimmt an, bet ®id)ter, 9ttbrcd)t Bon Sdfatfenberg, habe if)tt um1322—50 unter Cnbtoig bemffiatetn Berfafit. Sttiein tonte in jenen @ttof)f)en bet Äaifetgemeint, fo toütbe bet Sid)ter getoif bie t)öf)ete SBütbe genannt t)aben in bem greifefeines „duc Loys et Palatinus“; bie Bisherige Beitbeftimnumg etfd)eint Bteltnef)rgerabe burd) biefe Stette geredftfertigt, bie offenbar attf Cubtotg ben Strengen (1233—90) ge^t, aug beffett ®efd)td)te einteud)tet, toatitttt gerabe auf ben ipatattnug ^ier eingetoijfet feierlicher 91ad)btucf gelegt toirb.