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Wilhelm. Wo du mich einmal antriffst — da wohnt einalter Freund.
Kühl, erg. Du bist doch nur übler Laune — Wilhelm!
Wilhelm (schütt-lt ernsthaft den Kopf). Unterdeß sey gutenMuthes. Sollte mein Vater Marien einmal gar zu sehr vergessen— so sprich für das Kind. Sie ist gut. Am liebsten wollte ich —sie gefiele dir einst. — Sollte iudeß die See mit mir zu thunkriegen, oder tritt mir jemand zu nahe — ich nehme es übel, under schickt mich hin — wo man niemanden mehr zu nahe tritt —so sey mein Erbe! Dieß ist mein Wille. —
(Er will ihn umarmen.)
Wühl, erg. Nein! Für dein Vertrauen — deine Liebe zumir — milchte ich dich gern umarmen — aber den Kuß nehmeich nicht an. Gelobe mir, als ehrlicher Mann, daß ich erst danndeinen Abschiedskuß erhalte — wenn du wirklich reisest.
Wilhelm (nachdenkend). Bis dahin sagst du meinem Vaternichts.
ku h li crg. Nichts — wenn ich den Kuß erhalten soll, indemdu reisest.
Wilhelm (gerührt). Es hätte nicht so seyn sollen!
Uiihberg. Indem du reisest?
Wilhelm (ihn firirend). Fest bin ich doch!
Kiihl,erg. Indem du reisest! — wie?
Wilhelm. Ja.
Wühl, erg (reicht ihm die Hand). Bist du Mann?
Wilhelm (schlagtein). Von Ehre.
Wiihl, cr g. Gnt. Ich will darüber nicht weiter in dich dringen.Aber ruhig kann niemand seyn, der dich liebt, bis du den Umgangmit deni verkehrten Menschen aufgibst, der deine Leidenschaften be-nutzt, ohne für deine Plane sich zu interessiren.
Wilhelm. Du meinst Lasting?
Jffland, theatral. Werke. I.
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