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Zehnter gelang.
undzwanzigjährigen Königs, der (mit Ausnahme seiner allzu-großen Leichtgläubigkeit gegenüber unreifen Rathschlägen, undfeiner Halsstarrigkeit, einmal gefaßte eigene Beschlüsse zu Gun-sten anderer, wenn auch besserer, aufzugcben) im Ganzen mitallen Gaben des Geistes und Herzens geschmückt war, welcheeinem gerechten und tugendhaften Fürsten ziemen.
Der Kummer über diese schweren Schläge des Schicksals wurdenoch besonders dadurch vermehrt, daß kein Nachfolger für denThron aus dem berühmten Geschlecht- geblieben, und daß Jenesich eines so großen Triumphes erfreuen sollten, welche seit solange den portugiesischen Königen tributpflichtig gewesen waren.
Bei der erwähnten Schlacht war es merkwürdig, daß in we-niger als drei Stunden drei Könige hinweggerafft wurden:Mulei Abdelmelech an einer Krankheit (Andere behauptendurch eine Musketcnkugel); Mulei Mahamcth, welcherbeim Rückzuge in einem Flusse ertrank; und Dom Sebastian,der (wie man sagt) mit tödtlichen Wunden bedeckt und dadurchso unkenntlich gemacht worden war, daß man ihn erst nach derSchlacht mit Mühe unter den Erschlagenen ausfindig zu machenvermochte.
Ein solch trauriges Ende nahmen alle jene großen Hoffnun-gen , welche das Portugiesenvolk zu seinem König belebten, undjene guten Absichten, welche denselben bewogen, diese Expeditiongegen den Feind des katholischen Glaubens zu unternehmen.Traurig, daß man sagen muß, daß dies Alles nur so gekommen,weil der Fürst lediglich solchen Rathschlägen gefolgt war, diemehr seiner persönlichen Neigung und seinem Ehrgeize schmeichel-ten, als dem öffentlichen Wähle angemessen waren.
Sein Leichnam ward nach der Schlacht nach Alcaccr, vondort nach Ceuta gebracht i zuletzt nach B-lem, wo er in der Gruftseiner glorreichen Ahnen ruht."
(Nach k-rei Itornavcko üo krito, blloA. bist.)