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Lrlantenmge».
Strophe 61.
„Sampaia'S, des so tapfer», Würde zieretDann Cunha . . .
(Fonseca,) Dom Nuno da Cunha, Sampaias Nach-folger, regierte von 1529 an zehn Zahle lang mit dem Titel ei-nes Oberfeldherrn und Statthalters von Indien,
AlsNunodaCunhain Diu einzog <1535), stellte sichihm ein Greis vor, welcher 335 Jahre zählte, und mit ihm einSohn von 80 Jahren, Der so Hochbejahrte hatte drei Mal neueZähne und einen neuen Bart bekommen, welcher sich aus Weißwieder in Schwarz verwandelte. Er bat Cunha um ein täglichesGnadengehalt von einer Rupie, indem er sagte, daß der frü-here Sultan Badur ihm diese Unterstützung bewilligt habe,Nuno bewilligte diesem indischen Phönix drei Rupientäglich in Anbetracht seines so wunderbaren hohen und achtungs-werthen Alters, Die Geschichtschreiber berichten, daß Alles, waser erzählte, auf's Genaueste mit den Ereignissen der vergangenenvon ihm durchlebten Jahrhunderte übcreinstimmte. Er verschiedendlich im Alter von 400 und etlichen Jahren,
Strophe 82.
,,Nach ihm Noronba kommt, durch dessen WillenDie Türkenbrut aus Diu wird geschlagen . , .
(Fonseca,) Dom Garcia de Noronha, NachfolgerCunha's wurde 1530 der 11, Statthalter und der dritte Vice-könig Indiens, Kurz nach der Ankunft dieses großen Feldherr»sah sich der Sultan von Aegypten genöthigt, die BelagerungDiu's aufzugcben.
„Dann soll dein Sproß, o Gama, herrlich ragenHervor als Fürst.
(Fonseca,) Dom Stephan da Gama, Sohn des großenGama, gelangte 1540 zur Würde der Statthalterschaft,