Strophe 18 .
„Schau Heinrich diesen Ritter, der sich weihteDem Tod in SiegeSkampf mit Maurenbandcn . .
lFonseca.) Heinrich, ein deutscher Ritter, welcher zuGunsten der Portugiesen focht, als diese unter Alfons Hcnriguesden Mauren Lissabon entrissen. Beim Sturme auf diese Stad,fiel der Held.
Strophe I».
iFonseca.) „Der Abt St. Thcotonio war auch ein gartapferer Streiter, welcher den Mauren jene sonst uneinnehmbareVeste Arronches mit Waffengewalt entriß und im feindlichen Heerbei Alemtcjo ein großes Blutbad anrichtete, weil man ihm Leiria,seine Stadt, genommen hatte."
Nach Oasoo, Longuiola sie tlo'imbra, elr.
Strophe 20.
,,. MemMoniS ist's, der so errichtet
Die alle Tapferkeit in blutigen Kriegen."
lFonseca) Dieser kühne Ritter eroberte in der Schlacht beiSevilla das königliche Heerbanner der Mauren; beim Sturmevon Sanctarem war er der Erste, welcher die PortugiesischenFahnen auf der feindlichen Mauer aufpflanzte; er erweckte (nachdes Dichters Wort) die Tapferkeit, welche im Grabcshügel bei denGebeinen seines Vaters schlummerte.
Strophe 23.
„Doch einen Priester auch schaust du als Krieger,
Der seinen goldncn Stab zur Lanze kehrte - -
lFonseca.) Der Name dieses Priesters war Dom SueiroViegas , Bischof von Lissabon ; er belagerte mit einem kleinenHäuflein di-Stadt Alcacer und nahm die Schlacht an, welchevon einem starken feindlichen Heere der Mauren geboten wurde.Ein unverhoffter glänzender Sieg ließ ihn über diesen Gegnertriumphiren.
31 ' .