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Die Lusiaden des Louis de Camoes. Verdeutscht von J. Donner
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Dritter Mang.

In dieser Zeit kann man annchmen, daß die Mauren denalten Stadtnamen Olysipo inLisibo verderbten, weil in ihremAlphabet kein p vorhanden war. Später sagten sie Lisiboaund zuletzt Lisboa, welcher Name bis heute geblieben ist."^ouo kuulisla do Ouslvo, üluppa do UoolllAal.

lFonseca.)Der König Dom Alfons (sagt Duarte Galväo)eroberte Lisboa in der Kaiserära von 1184, im Octobermond,was mit dem Jahre unsers Herrn Jesu Christi 1147 zusammen-trifft."

r u il ochg kosende, Uislooia de Uvora.

Strophe S8.

Und von Germanien- Slbe, von dem Rheine,

Und von Britanniens Küsten durch die WogenSind mit des heiligen Kreuze« hehrem ScheineBiel fromme Recken in den Kampf gezogen.

Daß sich die Macht zum Sturz de« Mauren eine.

Schon nach des Tejo Bucht die Schiffe flogen.

Wo Alfons' Heer, defs' Ruhm die Welt bewegte,

Sich vor die ulhssei scheu Mauern legte."

(Fonseca.)Am Montage nach dem Feste des heiligen Geistesgelangten wir, durch die Mündung des Douro segelnd, nachPorto. Hier fanden wir den Bischof dieser Stadt, welcher aufvorherertheilte Weisung des Königs uns erwartete und sehr ent-zückt über unsere Ankunft war. Wir verblieben zehn Tage hicr-selbst, um den Grafen Arnold de Ardescot und den Kronfeldherrnzu erwarten, welche sich wegen eines Sturmes von uns getrennthatten. Während dieser ganzen Zeit erfreuten wir uns in besterGemächlichkeit reichlicher Lebensmittel und vieler anderer Leckereien,ebenso mannichfacher Erfrischungen des Landes, durch die wohl-wollende Fürsorge des Königs.

Nachdem endlich der Graf und der Kronfeldherr angelangtwaren, setzten wir unsere Reise fort; am zweiten Tage derselben(er fiel auf das Fest von Peter und Paul) liefen wir in di- Tejo-Mündung ein und ankerten vor Lisboa, welche Stadt nach derUeberlieferung der Geschichten der Sarazenen durch Ulysses ge-