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auf die Nachwelt zu bringen. Nur vier Mauern und einige Säu-len blieben stehen. Obgleich ihm eine fürchterliche Strafe zuer-kannt und zugleich von den Ioniern beschlossen wurde, seinenNamen ewiger Vergessenheit zu übergeben, so erreichte er doch sei-nen Zweck, weil einmal das Ereigniß zu bedeutend und zu allge-mein bekannt war, dann aber auch . weil der GeschichtschreiberTheopompos von Chios der Nachwelt davon mit Anführungdes Namens des Urhebers Meldung gemacht hat.
Dritter ^
Strophe l.
„Kalliope, du hehre Muse! zeige
Mir, was dem König Gama dort verkündet . . .
Kalliope, die Schönstimmige, eine der neun Musen. Siegalt vorzüglich für die Schuhgöttin des Heldengedichts oder derepischen Poesie. Mit Ap o l l o zeugte sie den O rp h eu s . nachAndern auch den Li n u s. — Orpheus galt im Altcrthum fürden größten Meister der Tonkunst, so zwar, daß sich Menschen.Thiere und selbst die leblose Natur von ihm bezaubert und hin-gerissen fühlten. - Was Apollo s, seines Vaters. Liebes-abenteuer betrifft, so waren diese sehr zahlreich; Camöcs erwähnthier nur drei:
,,-v88i o claro Inventar lla meclieina,
l)e guem Orplien pariste, n' linila ilaina,
kiunoa pov eVi/cip, ou /,e»eor/ioo,
Ter Dichter will hier wohl mehr sagen. daß ungeachtet der theil-weise leidenschaftlichen Zuneigung, die Apoll einmal derDaphnc.dann der Nymphe C l y c i e, und ebenso der Nymphe L e u c o-thoö, einer Tochter des babylonischen Königs Orchamos, wid-