Zehnter igefamz.
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150 .
Ermuntre Alle Du in ihren Pflichten,
Wie sie zum Leben sich befähigt zeigen;
Es sollen Geistliche Gebete richten
Zum Himmel, daß er gnädig sich mag neigen
Der Herrschaft Dein; und Buße soll beschwichten
Der Sünder Schuld; der Ehrgeiz soll entweichen,
Daß jeder gute, wahre Priester achtet
Nicht eitlen Ruhm, daß nie nach Gold er trachtet.
151 .
Die Ritter pflege wohl in hohen Ehren,
Denn nicht nur siehst Du kühn ihr Blut sie spenden,Das Reich des Höchsten herrlicher zu kehren:
Auch Deine Herrschaft blüht an allen EndenDurch ihre Waffen; die zu fernen MeerenUnd Ländern Du in Deinem Dienst mußt senden,Bekämpfen zwei der Feinde: Wilde SchaarenUnd (was noch mehr) die Mühen und Gefahren.
152 .
O schaffe, Herr, daß nie die Böller wagen.
Die jetzt erstaunt, die Gallier und Germanen,Die Briten und Italer: uns zu sagen,
«Daß Knechte wir, wo Herrscher unsre Ahnen».Um Rath magst Du Erfahrene nur fragen,
Die lang gewandelt auf des Lebens Bahnen,Die, wenn sie ein gelehrtes Wissen künden,Zum Einzelnen den rechten Weg auch finden.