Zehnter gelang.
54 .
„Doch das Geschick, das Irdischem beschieden.
Und dem noch nie ein Sterblicher entgangen,Führt endlich dich zu einem Hähern Frieden,
Aus Rang und Würden, die dich hehr umfangen.Menczcs folgt, der Zweite; er wird bietenMehr Klugheit, als sein Alter ließ verlangen;
Mit Weisheit wird der tapfre Heinrich walten,Daß nie sein Bild der Nachwelt kann veralten.
55 .
„Nicht nur wird Malabar er gänzlich schlagenUnd Koulet und Panan zu Trümmern wenden.Kühn die Geschütze stürmend, die nun tragenVernichtung Jenen, die sie mochten senden:
Er wird besiegen auch durch männlich WagenDie Sünden, die das eigne Herz verblenden:
Die Sinnenlust bekämpft er, die Begierde;Fürwahr, in solchem Alter hohe Zierde!
56 .
„Doch wenn auch seine Stunde einst gekommen.Wirst, tapfrer Mascarenhas, du erstehen;
Ob Bosheit auch dir bald die Macht genommen,Wird niemals doch dein ewiger Ruhm vergehen.Selbst deine Feinde, haß - und furchtbeklommen.In dir den wahrhaft hohen Helden sehen.
Das Schicksal läßt dich Hähern Ruhm erstreiten,Als dich gerechtes Glück wagt zu begleiten.
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