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Die Lufiaden.
27 .
„Mombassa auch, das stolz empor sich richtetIn seiner Tempel und Paläste Prangen,
Wird durch den Sohn mit Brand und Schwert vernichtetZum Lohn der Unthat, die einst hier begangen.
Dann, wenn nach Indiens Strand die Anker lichtetDer Held Lorenzo, rings vom Feind empfangenMit Flotten und Geschütz, um Lusus' ReckenZu stürzen, mehren wild sich Grau'n und Schrecken.
28 .
„Des Samorin gewaltige Schiffe breiten
Sich rings im Meer — der Held wird gleich den Wettern
Mit donnerndem Geschütz auf allen Seilen
Die Steuer, Masten, Segelwerk zerschmettern.
Die Enterhaken nach dem Hauptschiff gleitenDes Feindes, — blitzschnell läßt er dies erklettern,Stürmt selbst hinauf und spielt mit Schwert und LanzeVierhundert Mauren auf zum Todtentanze.
29 .
„Doch Gottes Weisheit (deren Strahlen blenden,
Und die allein das Rechte weiß zu finden), —
Sie wird Verderben auf den Helden wenden,
Das weder Kraft noch Kühnheit machen schwinden.
In Chaul, wo blutiger Kampf an allen Enden,
Und Dampf und Feuer schier das Meer entzünden,
Wo Cambai's und Aegyptens Flotten streiten,
Wird über ihn des Todes Flor sich breiten.