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Die Lustaden.
69 .
„Die Menschen hier gastfreundlich uns erquicktenMit Nahrung, Früchten und mit süßen Quellen ;Doch Spur von Indien nirgends wir erblickten,Kein Lichtstrahl mochte unfern Pfad erhellen.
Du sieh'st, v Herr, wie unsre Müh'n mißglückten,Wie lang wir trieben Planlos aus den Wellen,
Zu rohen Völkern, die uns nimmer künden.
Wo den ersehnten Osten wir wohl finden.
70.
„Nun überleg' es dir im stillen Sinnen,
Mit welchem Elend Alle wir geschlagen:
Kaum mochten wir dem Hungertod entrinnen,Gepeitscht vom rauhen Sturm an vielen Tagen!Wer sollte da noch festen Muth gewinnen,
Wo Hitz' und Frost und Angst uns häuften PlagenIm ungewohnten Klima ferner MeereEmpfanden doppelt wir des Unglücks Schwere.
71.
„Der Proviant ward schlecht und angegangenUnd ungenießbar unser»! schwachen Blagen;Verzweiflung, Elend sprach von Aller Wangen, —Ich sah zuletzt selbst Tapfre muthlos zagen.Vermeinest du, daß bis zu dir wir drangen,
Hatt' ich Soldaten nicht, die Alles wagenAls Lusitanierd die vom Fahnenzeichen,
Vom Eid, von ihrem König nimmer weichend