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Die Lusiaden des Louis de Camoes. Verdeutscht von J. Donner
Entstehung
Seite
165
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102.

-Verflucht sei Der, dem es zuerst gelungenMit Schifl und Segel auf dem Meer zu fahren !

Der Hölle Tiefe hielt' ihn fest umschlungen,stäg' cs an mir, der Menschheit Recht zu wahren!

Nie werde je sein Lob im Lied gesungen,

Nie soll Verstand ihm Würd'gung offenbaren;

Vertilget sei sein Name von der Erde,

Daß nie ein Mensch an ihn erinnert werde!

103 .

-Das Feuer brachte von des Himmels HöhenEinst Japet's Sohn, die Menschform zu belebe»;

Bald sah man wild des Feuers Macht erstehenIm Waffenstreit, in Kampf und Widerstreben,

In Schand' und Tod (der Täuschung bittre Wehen!) -Mehr Heil, Prometheus, hättest du gegebenUns und der Welt, wenn nicht dein Werk durchglühtenDie wilden Wünsche, die verheerend wüthen!

104 .

-Nie hätte frevelnd sich der Sohn verfangen,

Des Vaters hohen Wagen selbst zu leiten;

Der große Meister trüge kein Verlangen,

Mit seinem Sohn das Luftreich zu durchscbneiden:

Nie würden je Verbrechen hier begangen,

Die Feuer, Wasser, Kampf und Krieg bereiten,

Und Hitz' und Kälte in der Menschheit Leben

T traurig Schicksal voller Furcht und Beben!-"