Die Lusiaüe».
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33 .
„Sertorius, Coriolan, edle Degen,
Und Catilina, und ihr andern Recken,
Die Groll dem eignen Lande mochten hegen,
Daß sie gehäuft ihm blutigen Krieges Schrecken :O, wenn der schweren Strafe ihr erlegenIn Pluton's Reich, das Finsternisse decken:
Sagt ihm, daß auch dem Volk der PortugiesenDas eigne Blut sich treulos hat erwiesen!
34 .
„Die besten Men hier von unfern Rittern,
So viele Feinde stürmen an zum Streiten!
Doch wüthet Nuno, gleich den Ungewittern,
Von Ceuta's Hügeln in des Feindes Seiten.
Die Krieger Tctuan's an ihm zersplitternDie Lanzen, um den Tod ihm zu bereiten:
Sie drängen wild ihn, daß er schier muß wanken, —Doch nimmer schrecken feig ihn Furchtgedanken.
35 .
„Er sieht sie drohend kommen ; doch mit NichtenMag ihm sein Kriegermuth, sein Grimm erlauben,Daß vor der Uebermacht er sich soll flüchten:
Er stürzt sich in's Gewühl im guten Glauben,
Daß sie umsonst Geschosse nach ihm richten.
Und mördrisch wild ist seines Zornes Schnauben:Das Grün färbt roth der Feinde Blut; doch sinken,Die Seinen auch, wo zahllos Lanzen blinken.