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Die Lusiaüen.
21 .
„So zwingt auch Nuno und ermuthigt Alle,
Den», als sie seine letzten Worte hören.
Ermannt sich Jeder von dem feigen Falle, —
Nicht länger kann die Furcht das Herz bethören:
»Heraus das wilde Schlachtroß aus dem Stalle,
Fort in den Kampf!- so alle jubelnd schwören.
Rings schallt's und wallt's und tönt in allen Reihen :-Heil unserm König, der uns wird befreien!-
22 .
„Selbst im gemeinen Volk herrscht freudig Regen,
Gern mag man Kampf und Krieg, das Recht zu wahren,
Das Vaterland zu retten; allerwegen
Sieht Kämpfer man sich um die Banner schaaren:
Der putzt und schleift den alten rostigen Degen,
Der stopft den Helm, den Harnisch aus mit Haaren ;
In bunten Farben Andrer Kleider zeigenSo Schmuck als Namen, die der Liebe eigen.
23 .
„Mit diesem kampfesmuthigen Häuflein schreitetJohann jetzt aus Abrantes' kühlen Gründen,
Wo sich vom frischen Quell der Ursprung leitetDes Tejostroms, der weithin noch zu finden.
Der Vordertrab von Jenem wird begleitet,
Vor dem der größten Feldherr'» Geist muß schwinden,Der glcichgeschickt, ein solches Heer zu führen,
Als Lerres ließ den Hellespont passiren.