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Die Lusiaden.
81 .
„Mit tapfern Truppen, wohl erprobt in Kriegen,Bringt er dem Sohn Entsatz; und so verbündetWeiß bald die frische Tapferkeit zu siegen,
Die längst im Lusitaniervolk sich kündet.
Geschlagen wird der Feind; in Haufen liegenDie Kleider, Helme, — rings man Leichen findet iGeronnen Blut deckt graus das Grün der Haide,An Pferden und Geschirr wird reiche Beute.
82 .
„Der Rest der Feinde alsbald eiligst ziehetEntsetzt fort über Lusitaniens Gränzen;
Der Mir - Aluminim allein nicht fliehet:
Eh' mag im Tod das Paradies ihm glänzen. —Dem aber, durch dess Kraft der Sieg erblühet.
Ihm weiht man Dank in heiligen Opferkränzen;Denn wo in solchem Fall der Sieg errungen,
Jst's Gottes Hand, nicht Menschenmacht gelungen.
83 .
„Durch solche hohe Siege triumphirteDer alte Fürst Alfons in jenen Tagen;
Erkämpft war Alles; doch zuletzt berührteIm hohen Alter, sanft und ohne Klagen,
Des Todes Hand ihn, und, wie sich's gebührte,Hat würdig er die Schuld ihm abgetragen.
Die morsche Hülle sank zu Staub und Erde —Der selige Geist zurück zum Schöpfer kehrte.