Dritter Zesang.
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„Von Badajoz der Biaurenfürst, der schnelle,
Kommt an, viertausend Rosse mit sich bringend;
Sein zahllos Fußvolk wogt gleich einer WelleDes wilden Meeres, blanke Waffen schwingend;
Doch wie, wenn man sich nähert einer Stelle,
Und stört den Brunststier, der, nach Kühen springend(Zur Zeit des Maimond), dann voll Wuth entgegenSich stürzt den stillen Wandrern auf den Wegen:
„So wirft Alfons sich Plötzlich, ungesehenAuf jenen Haufen, der auf sichern PfadenEinherzieht; furchtbar, ohne WiderstehenBricht er hervor, als ihm die Feinde nahten.
Dem Blutbad lebend kaum noch kann entgehenDer Maurenfürst; Entsetzen ist gerathenIn's Heer, das wild ihm folgt; dem grausen SchwerteEntfloh'n kaum sechszig durch die schnellen Pferde.
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„Fortan begleitet Sieg auf allen WegenDen König, der stets kämpfet unermüdet;
Wohl mag sein Heer die kühnsten Streiter hegen,
Da vieler Reiche Ritterschaft sich bietetDem hochberühmten Herrn; er zieht entgegenNun Badajoz, was stark und wohlgehütet.
Sein Wunsch wird bald erfüllt: die stolzen ThürmeErliegen hier dem schrecklichsten der Stürme.