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Die Lusiaüen.
3.
„Und Mil gar sehr er wünschet dich zu sehen,
Da ihm rwn deinem Ruhme längst ward Kunde,
So bittet er dich, furchtlos einzugehenZum Hafen, mit der ganzen tapfern RundeAuf deiner Flotte; frei soll cs dir stehen,
Daß Jeder hier am Lande neu gesunde,
Den krank und schwach die lange Seefahrt machte.
Und dem nach Labung längst der Wunsch erwachte.
4 .
„Und wenn du kommst und suchst nach Handelswaaren,Die nur im reichen Morgenland gedeihen,
Nach Zimmet und Gewürz, nach wunderbarenUnd seltnen kräftigen Kräutern, Spezereien,
Nach edlen Steinen, nach dem wasscrklarenDemant, Rubin, und schmucke» Pcrlenreihen;
Magst du auch noch so kühne Wünsche hegen:
Ein reicher Uebrrfluß herrscht allerwegen."
5 .
Dem Boten drauf der tapfre Führer kündet,
(Indem des Königs Worten Dank er zollte),
„Daß er, weil eben jetzt die Sonne schwindet,
Bei Nacht nicht in den Hafen steuern wollte;
Daß aber, wenn der neue Tag entzündet,
Die Flotte ohne Furcht sich nähern sollte,
Gar wohl bereit, in Allem zu erfüllenDes hohen Herrschers ausgesprochnen Willen."