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gen so wichtig, daß sw jedenfalls nicht überschlagen wer-den darf, will man die Schönheiten der Lusiaden, ihrenWerth und ihre Bedeutung genügend erfassen. —
Die nach der Fonseca'schen Tcptausgabe sich unmittelbaran diese Einleitung anschließenden Skizzen über Luisde Cam § cs und Basco da Gama dürften ihrer Ori-ginalität halber nicht minder empfchlcnswerth zur LectüreVar dem Gedicht sich erweisen.
2» den „Erläuterungen" am Ende des Gedichts be-liebe man alles etwa Dunkle oder Unbekannte nachzuschla-gen; es sind meist historische Belege zu den Episoden ausder portugiesischen Geschichte; sodann das Nothwendigsteaus der Mythologie und der Geschichte der Alten. Obwohlden Gebildeten der Nation Vieles auch ohne dergleichenverständlich sein wird, so war doch im Allgemeinen von die-ser Voraussetzung abzusehen ; aus demselben Grunde möchteich auch das von mir hierbei vorzugsweise benutzte „Jllu-strirte Taschenwörterbuch der Mythologie"")von Do. I. Minckwitz, zum weitern Nachschlagen em-pfehlen , das ich an vielen Stellen mit der gütig gewährtenErlaubniß seines Verfassers im Auszuge benutzt habe. —Mit Freuden ergreife ich nun schließlich die Gelegenheit,hier öffentlich meinen Dank gegen einen Mann auszu-sprcchen, dessen Werken und lehrreichen Winken ich Allesverdanke, was Gutes an dieser deutschen Nachdichtung derLusiaden hinsichtlich der Formenreinheit und der mög-lichst strengen Befolgung der prosodischen und metri-schen Regeln gefunden werden wird. Dieser Mann istJohannes Minckwitz, dessen als klassisch anerkanntes„Lehrbuch der deutschen Prosodie und Metrik"'") ich meinen
"! Leipzig, 1823.
"> Leipzig, 1823, 3. Aufl.