Darum erklärte ich mündlich den Herren von Ahle-feld und I---, daü ich aus jenen Gründen die Theil-nahn^e an einer Gesellschaft ablehncn müsse, welche demKöniglichen Ansehen selbst gefährlich werden könnte.Herr von Ahlefeld fand sich durch meine Gründe bewo-gen, auch seinen Beitritt zu versagen.
Um jene Zeit harte ich den Auftrag von Königsbergerhalten, über die neuen Einrichtungen im Sraarc, na-mentlich die Abschaffung der Leibeigenschaft, die Etädte-Ordnung, die Gewe.-befteihcir, gleiche Ausnahme bür-gerlicher Ofsteicre in die Armee n. s. w., etwas für dasPublikum zu schreiben. Ich übernahm diesen Auftragmir der großen Freude, welche ich selbst über diese Ein-richtungen hatte. Für verständige und gebildete Leuteschienen sie mir wahrlich keiner Anpreisung erst zu be-dürfen. Aber schon walteten Mißverständnisse ob imVolke, welche z. B. in Schlesten die aufgehobene Leib-eigenschaft auch auf aufgehobene Frohndienste und Pa-trimonialaerichte deuteten; und zum Theil selbst durchUebelwollcnde unter angesehenen Staatsbeamten ge-nähret wuiden. Darum glaubte ich wohl zu thun, eineSchrift reckt eigentlich für das Volk zu schreiben, undjenen Mißverständnissen vorzubeugcn, auf daß das Volkdie W klrhacen des Königs und zugleich das Ungerechtedes Ungehorsams gegen die Gesetze und jeder Eigenmachteinsäve Mehrere Freunde, denen ich die Schrift vor-las, billigten sie so sehr, daß sie mich durch Subseriptionin den Grand setzen wollten, viele tausend Exemplareallenthalben in die Hände des Volks zu bringen. Daßin dieser Sch ist keine demokratische Ideen, wie der Te-legraph saat, und Herr Venturini verbreitet, enthaltenwaren; daß Volksversammlungen, Abschaffung der Pri,vilegien und dergl icken weder in Worten, noch in demSinne der Schrift vorkamen, daö darf ich wohl nichtversichern, da alle meine schriftstellerischen Arbeiten be-