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2,1 (1826)
Entstehung
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187
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Iridium.

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wieder. Man hat angefangen, Kochgefäfse aus Kupferzu verfertigen, die mit einem dünnen Häutchen von Pla-tin, nach Art des Plaited der Engländer, überzogenwerden. Cooper hat gezeigt, dafs der Niederschlag,den man aus einer Auflösung von Platin mit salpetersau-rem Quecksilberoxydul erhält, nach dem Trocknen und derSublimirung des gefällten Chlorcpecksilbers mit gewöhn-lichem Strafs oder Flufs das reinste schwarze Email giebt.

2. Iridium.

Dieses Metall kommt im Platinsande vor und machteinen Bestandtheil sowohl der eigentlichen Platinkörner, alsder schwereren Schuppen aus, welche aus einem Osmium-Iridium bestehen, und welcher ich beim Osmium schonerwähnt habe. Es wurde, mit dem Osmium zugleich, vonTennant entdeckt.

Man erhält es aus dem in Königswasser unauflösli-chen Rückstände vom Platinsande, welcher aus Iridiumund Osmium besteht, die mit Titansäure und Chromeisenmechanisch gemengt sind. Ein sehr kleiner Theil vomIridium wird bei der Auflösung des Platins von den Säu-ren aufgenommen. Der unauflösliche Rückstand machtungefähr bis - 1 - vom Gewicht des Platinsandes aus.Er wird gut ausgewaschen, zum feinen Pulver gerieben,und über einer Weingeistlampe in einem offenen Silber-tiegel mit limal seines Gewichts Kalihydrat zusammen-geschmolzen. Die Metalle werden dann auf Kosten derLuft oxydirt und verbinden sich mit dem Kali. DieseOxydation geht langsam und fordert oft ein fortwähren-des Glühen von einer Stunde. Das osmiumsaure Kali istin Wasser auflöslich und wird ausgezogen, wobei eineVerbindung von Iridiumoxyd mit Kali zurückbleibt. Dieletztere wird, zur weiteren Behandlung, in Chlorwasser-stoffsäure aufgelöst. Läfst die Säure etwas unaufgelöst zu-rück, so wird es aufs Neue mit Kalihydrat behandelt.

Man kann sich auch, statt des Kalis, des Salpetersbedienen, wobei das Metallpulver in einer Porzellan-