Druckschrift 
2,2 (1826)
Entstehung
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995
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Schwefelsalze.

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Kohlenschwefliges Schwefelchrom bildet einengraugrünen Niederschlag, so vollkommen dem Oxydulhy-drat ähnlich, dafs er dem Ansehen nach nicht davon zu un-terscheiden ist. Aber bei der Destillation giebt er Schwe-felkohlenstoff und hinterläfst braunes Schwefelchrom, wel-ches in offenem Feuer mit Lebhaftigkeit zu Oxydul ver-brennt.

Arsenikschwefliges Schwefelchrom ist, sowohlneutral als basisch, schmutzig gelb, und nach dem Trock-nen unrein brandgelb.

Arsenichtschwefliges Schwefelchrom ist einschmutzig graugelber Niederschlag, der, getrocknet, gelb,ins Grüne ziehend ist. Er schmilzt und giebt Arsenicht-schwefel. Die geschmolzene Masse ist dunkelgrau, glän-zend, und giebt ein schwarzgraues, etwas ins Grüne fal-lendes Pulver. Bei einer noch höheren Temperatur giebtsie noch mehr Arsenicbtschwefel ab, mit Hinterlassungeiner pulverigen, grauen, dem Schwefelchrom ähnlichenMasse, die unter dem Pistill Politur annimmt, sich feinanfühlt und über die Haut ausstreichen läfst. Sie ist je-doch noch eine arsenichtschweflige Verbindung. In offe-ner Luft erhitzt, entzündet sie sich und verbrennt, unterEntwickelung von arsenichter und schweflichter Säure, zuChromoxydul.

Molybdänschwefliges Schwefelchrom ist eindunkelbrauner Niederschlag, der nach dem Trockneneinen Stich ins Grüne bekommt.

Molybdänüberschwefliges Schwefelchrom istein dunkelrother Niederschlag.