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Salze von Chrom.
Explosion, die zweite eine kaum merkliche, und die fol-genden keine mehr, und aus dem Grunde, weil die ersteExplosion den gröfsten Theil des Gases in Stickgas undWasserstoffgas zerlegte. Bei der Explosion beschlägt sichder harzige Ueberzug mit einer grauen Masse, deren Na-tur nicht mit Bestimmtheit ausgemittelt werden konnte.Es ist demnach noch unausgemittelt, ob sich das Chrom,superfluorid, wie FJuorbor oder Fluorkiesel, mit Ammo-niakgas zu einem Salze verbinden könne. Unverdor-ben giebt indessen an, dafs er ein solches erhalten habe.—Ich habe schon bei der Chromsäure der Zersetzung diesesGases mit Wasser Erwähnung gethan. Füllt man Flaschenvon Blei oder beharzte Glasflaschen damit an, und läfst sieoffen an der Luft stehen, so erfüllt sich die Mündung derFlasche, indem das Gas mit der Luft in Berührung kommt,mit einer sehr schönen Vegetation von Chromsäurekrystal-len, während das Gas in der Flasche allmählich gegenLuft vertauscht wird, deren Feuchtigkeit auch keinen Theildes Fluoridgases unzersetzt läfst. — Bei Versuchen mitdiesem Gase ist es schwer, das Einathmen des sich bil-denden Dampfes völlig zu vermeiden. Es ist zwar in sokleinen Mengen nicht schädlich, man rnufs aber dochimmer damit vorsichtig sein, weil sich gewöhnlich einigeStunden nachher ein hartnäckiger Husten mit Brennen inder Luftröhre einstellt.
Cyanchrom in isolirter Gestalt ist unbekannt. Meh-rere Doppelcyanüre, in deren Zusammensetzung Chrom-cyanür eingeht, sind beobachtet, keins derselben abermit einiger Sorgfalt untersucht worden.
Schwefelcyanchrom ist ein im Wasser auflösli-ches Salz.
C. Schwcfelsalze von Chrom.
Das in der Zusammensetzung dem Oxydul propor-tionale Schwefelchrom ist eine Schwefelbasis, aber einevon den schwächeren, und bildet eigene Schwefelsalze.