Druckschrift 
2,2 (1826)
Entstehung
Seite
963
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HaloTdsalze. Schwefelsalze.

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Salpetersaures Telluroxyd schiefst in kleinen,weifsen, leichten, dendritisch zusammengefügten Krystal-len an.

Phosphorsaures, arseniksaures, molybdän-saures und wolframsaures Telluroxyd sind weifs,unauflöslich und pulverförmig.

Chromsaures Telluroxyd ist ein gelbes, unauf-lösliches Pulver. Das saure Salz ist auflöslich und giebtbeim Abdampfen einen dicken Syrup, der nicht krystal-lisirt.

B. Haloi'dsalze von Tellur.

Chlortellur ( salzsaures Telluroxyd ) ist weifs,schmelzbar und wird vom Wasser zersetzt. Es schlägtsich dabei ein basisches Salz nieder, welches wieder auf-gelöst wird, wenn man mehr t Wasser zugiefst.

Jodtellur ist rothbraun, wird vom Wasser leichtaufgelöst, nicht von Kali niedergeschlagen, aber giebt eineArt von Doppelsalz, welches man in kleinen Krystallkör-nern zum Anscliiefsen bringen kann.

C. Schwefelsalze von Tellur.

Schwefeltellur verhält sich zu den Schwefelbasen, wiedas Telluroxyd zu den Sauerstoffbasen; ob es aber mitden am stärksten elektronegativen Schwefelmetallen alsSchwefelbase verbunden werden kann, ist noch nicht un-tersucht. Die Schwefelsalze, worin Schwefeltellur elek-tronegativ ist, sind entweder farblos oder schwach hell-gelb, und oft krystallisirt.